Jester

"Menschen sind so viel leichter zu manipulieren als Maschinen."

Description:

Jester ist ein gut aussehender, 181cm großer Mann, mittlerer Statur.. und ein Verwandlungsgenie. Selten sind Wortwahl, Akzent und Körperhaltung die selben wie am Vortag.

Er hat 2 Tattoos am Rücken. Einen Thorshammer zwischen und Odins Raben unter den Schultern. Wobei er penibel darauf achtet, dass sie unter seiner Kleidung nicht sichtbar sind.

Bio:

Jester wurde vor über 30 Jahren in der ADL geboren.
Sein Vater erwachter Schamane, selbst sein Großvater hatte schon den Pfad der nordischen Schamanen verfolgt. Tätsächlich waren die männlichen Nachfahren der Familie waren schon immer alle intelligente und charismatische, aber unbequeme Freigeister gewesen.
Und die aktuellen Generationen haben alle gemein, der Gier und Vorsicht der 6. Welt auf Magiebegabte mit einer gewissen arroganten, selbstsicheren Reserviertheit zu begegnen. SIe prägten eine ganze Reihe alter Familienweisheiten, wie “Lass dich nicht mit Bitten und netten Worten in Ketten schlagen, nimm lieber ihr Geld und bring deine eigenen Ketten mit…” und " Wenn dein Arbeitgeber etwas von Loyalität faselt, will er dich nicht mehr angemessen bezahlen, dann ist es Zeit zu gehen."

Diese Einstellung und Familienweisheiten sind der Segen und der Fluch der Familie und auch Jester sollte bald erkennen, dass sie ein zweischneidiges Schwert sind. Ein Schwert, das schneidet aber auch schützt, wenn man ihm folgt.

Doch bevor die Erkenntnis, der Familienfluch ihn einholte, ließ er sich von einem Konzern in Ketten schlagen, denn die Möglichkeiten und sein Gehalt im Konzern waren so unendlich viel besser, als wäre er ein einfacher registrierter Adept geblieben. Ein Adept, der als Freelancer – nicht zu verwechseln mit Runnern – für verschiedene Konzerne und die Regierung arbeitete, wie sein Vater oder Großvater. Das Angebot der Chemie AG aus einer golden blitzenden Kette, mit gutem Geld und einer angesehenen sozialen Stellung war es aus seiner Sicht wert gewesen. Etwas was seine Familie nicht guthieß, schließlich aber akzeptierte.

Und so Er arbeitete er zunächst im Vertrieb. Verkäufer auf Provision, mit einem recht ordentlichen Einkommen und stieg schnell in die Reihen der Vertragsabteilung auf, welche für Einkauf- wie Vertrieb gleichermaßen die richtig dicken Verträge zwischen den Konzernen mit ganzen Schwadronen von Verhandlungsführern und Rechtsanwälten ausarbeiteten. Er zeigte ein großes Geschick seine Motive nicht nur zu verbergen, sondern auch mehrere Schichten zu präsentieren und auch erfahrene Gegenspieler unter der obersten Schicht des Pokerfaces, falsche Ziele und Motive durchschimmern zu lassen, die ihm einen Vorteil verschafften. Er war Anfang 30 und sein Stern stieg schnell.

Den Stolperstein über den er wenige Jahre später stürzen sollte legte er damals.

Der Konzern wollte ihm und seiner zukünftigen Familie die vollen Bürgerrechte gewähren, als er in die Abteilung Informationsbeschaffung versetzt wurde, um dort seine Kenntnisse über Informationsbeschaffung und Industriespionage zu vertiefen. Doch er lehnte er es ab und SEINE goldenen Kette in einen goldenen Käfig für seine Familie zu verwandeln, denn sie sollten selber Entscheiden können.

Man traf solche Entscheidungen nicht. Man wies solche Privilegien einfach nicht zurück und so wurde der Konzern misstrauisch. Die innere Konzernsicherheit befragte ihn diesbezüglich, doch seine Erfahrung mit Worten und Verhandlungen – und die Tatsache, dass er tatsächlich von keinem anderen Konzern eingeschleust worden war – beruhigten sowohl die HR Abteilung, als auch die von der Inneren Sicherheit. Doch das Misstrauen war nur beruhigt und besänftigt, sollte aber nicht für alle Ewigkeit begraben bleiben.

Im Rahmen seiner Ausbildung im Informationsdienst lernte er Solo bei einer Off-Site Abteilungsveranstaltung aus der Niederlassung in Seattle kennen. Die beiden Männer freundeten sich an, als Jester für ihre die Abendunterhaltung und für die Mädels in der fremden Stadt sorgte und für die restlichen 2 Wochen des Offsites Abends zusammen immer gepflegt und nicht so “hochgeschlossen, bieder wie die meisten der konzerneigenen Datenanalysten und Agenten” so richtig einen Drauf machen und ab chillen konnten.

Nachdem er vom Konzern im Rahmen der Ritualgruppe initiiert wurde und sich Maskieren konnte, wurde er in den Außendienst der Abteilung versetzt – Sprich er arbeitete für diverse Mr. Smiths als Analyst und Konzernspion und sah Dossiers über die erbärmliche Subjekte, die gänzlich ohne SIN für eine Handvoll Euros durch die Scheiße krochen und sich danach offenbar nicht einmal eine Dusche leisten konnten oder wollten.

In der Zwischenzeit hatte ein alter Konkurrent von Jester aus seiner der Zeit als Vertriebler Zugang zu seiner Personalakten erhalten und den Eintrag, der Fleck auf Jesters weißer Weste gefunden. Er fasste den Entschluss, dies auszunutzen und ihm noch einen kleinen Schubs zu geben, damit sich der Konzern nicht besonders um ihre Investition Jester bemühen würde, sollte es zu einem Unfall kommen.

Jester weis bis heute NICHT, wer von den damaligen Vertrieblern im Konzern ihn auf dem Kieker hatte und noch weniger: Wofür.

Doch dieser sorgte dafür, dass eine junge, gutaussehende Konzernangestellte sich um Jester bemühte und die beiden fingen eine recht angenehme Beziehung an – die leider nur ein Ziel hatte: Jester aus Deutschland raus zu befördern, dann falsche Beweise für eine Abwerbung in seiner Wohnung zu hinterlassen UND Jester bei dieser Dienstreise umzulegen.

Als es dann wenige Monate später dazu kam, dass Jester im Auftrag des Konzerns nach Seattle flog, um einige Informationen von einigen der Stadträte Seattles u.a. auch von John Hess einzukaufen und nach zu verhandeln, setzen seine falsche Freundin und sein Rivale den Plan um.

Einzig das Attentat lief gründlich Schief, den Jester hatte seine KI Fähigkeiten nicht wie für Verhandlungspartner üblich auf die typische eine Richtung fokussiert, sondern schon immer Eleganz und SCHNELLIGKEIT verbunden – und so retteten ihm seine Reflexe und sein gutes Auge – auch für und in Kampfsituationen – das Leben und beendeten das eigentlich für ihn als tödlichen Raubüberfall geplante Attentat mit dem Ableben der beauftragten Straßenrunner.

Sein Glück war, dass er sich dann zu Solo aufmachte und nicht ins Hotel zurückkehrte, denn in der Zwischenzeit war seine Delegation auf seinen abtrünnigen Status hingewiesen worden und hätten ihn vermutlich der Inneren Sicherheit zwecks einer weniger netten Befragung übergeben.

Über Solo bekam Jester dann auch heraus, dass seine “Freundin” ihm sehr wahrscheinlich untergeschoben worden war, beachtete man die Tatsache, dass ihre Aussage NICHTS mit der Realität zu tun hatte – UND dass er deswegen im Konzern als Abtrünnig/ Vermisst/ Extrahiert galt.

Sein Kumpel besorgte ihm eine günstige, saubere Unterkunft in Redmond und Jester konnte und musste untertauchen – und versetzte seine Besitztümer, um über die Runden zu kommen. Selbst der Stadtrat John Hess half ihm, mit kleinen Kontakten und Aufträgen – denn jemand wie Jester mit seinem Talenten war eine extrem wertvolle Ressource, wenn er denn wieder auf die Beine kam und so investierte der clevere Mann etwas in den talentierten Adepten.

Wenigstens war die Gang, die für seine Straße zuständig war vernünftig und Cäsar, der in seinem Block für die Sicherheit zuständig war, war auch locker genug drauf, um ihm auch mal den einen oder anderen Tipp zu geben, wie man ohne SIN und ohne Rechte, Privilegien und Geld wenigstens überlebte und machte ihm mit einem Staßendoc – Scary Harry – bekannt, der ihn nach einigen Zusammenstößen und Lektionen auf der Straße und Aufträgen zusammenflickte.
Nach Deutschland konnte er zumindest aktuell ohne SIN und Geld nicht mehr ohne aufzufliegen und seinen Vater oder Großvater, welche garantiert unter Beobachtung des Konzerns oder zumindest seiner Rivalen waren, auch nicht kontaktieren. Je länger er durchhielt, desto wahrscheinlicher war es, dass die Aufmerksamkeit seiner Feinde nachließ und der Konzern überzeugt wäre, er wäre wirklich extrahiert worden und die Suche einstellte UND sein Rivale glaubte, dass das Attentat erfolgreich und er auch wirklich Tod war. Entsprechendes hatte er über Solo – ohne selbigen direkt einzubinden – auch vorsichtig lanciert. Sie sollten ruhig glauben sie würden nie wieder auf ihn treffen.

Doch nun war das erste Ziel: Überleben! Danach dann Geld – viel Geld, dann Einfluss und dann den Typen finden und sich an seiner “Freundin” und ihm zu RÄCHEN. Er schwor sich er würde den Typen finden und umlegen – langsam – Auch diese Einstellung war eine typische Ader seiner Familie, ein Fluch seines nordischen Blutes – diese Unversöhnlichkeit. Er hatte von seinem Großvater gelernt, dass die Familie sich auf eine entfernte Verwandtschaft zu Loki berief, seine Ahnenreihe noch immer in ihm lebte und diese seinen Charakter und gar Schicksal und seine Magie bestimmten. Ihr Wesen war der Fluch und die Stärke der Familie. Der Antrieb nach Freiheit, Anerkennung und Macht und Quell von Witz, Spaß, Charisma, Familienstreit und gefährlichen Späßen.. und so gab er seinen echten Namen auf und nannte sich Jester, nach den Kobolden die gefährliche, bösartige Späße begingen.


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Shadowrun 5 Seattle dennisreinke